Meine Zeit in Peking neigt sich langsam ihrem Ende zu – am Montag Abend geht es mit dem Nachtzug weiter nach Shanghai. Und je näher meine Abreise rückt, desto mehr stellt sich die S-Frage: was für Souvenirs nehme ich mit nach Hause. Alles was groß und schwer ist, scheidet aus. Mein Koffer ist jetzt schon pickepacke voll und aus Nordkorea habe ich auch mehr Kram mitgebracht als ich eigentlich wollte. Also klein, aber schön muss es sein. Kein Kitsch, aber irgendwie schon typisch. Die Lösung: ein Stempel.
Hier in Peking kann man sich an vielen Ecken chinesische Stempel anfertigen lassen. Sie sind polierter Jade (oder Jadeimitat, ich kenn mich da nicht so aus) und im Laden wird vor meinen Augen mein Name in lateinischer und chinesischer Schrift in den Stempel geritzt. Das alles für 6 Euro (und hinterher erfahre ich, dass man auch noch spezielle Stempelfarbe dafür braucht, die noch mal 3 Euro kostet). Aber irgendwie sieht das Teil toll aus. Und die nächsten Postkarten (dann aus Shanghai) werden nicht unterschrieben sondern unterstempelt.
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