Die braucht jeder irgendwann mal, wenn er (oder sie) oft genug die Nathan Road rauf und runter gelaufen ist. Diese Straße ist nicht nur der Haupteinkaufsboulevard Hongkongs (zumindest für die Touristen), sondern außerdem eine wilde Mischung aus Kudamm und Schanze. Aber Ruhe ist nah – allerdings nicht leicht zu finden. Es ist nur eine Treppe, diezwischen den Shoppingmalls abzweigt. Aber dahinter liegt eine Oase der Ruhe – der Kowloon-Park.
Hier sitzen die Rentner und entspannen. Hier wandern die Touristen und staunen. Es ist fast schon still. Der Straßenlärm scheint kilometerweit weg zu sein. Statt Koberern und Boutiquen gibt’s hier blühende Bäume und seltene Vögel. An einem Teich lebt sogar eine komplette Flamingokolonie – mitten in Kowloon
| Paradiesvögel im Großstadtdschungel - Flamingos im Kowloon-Park |
Für diese Oase der Ruhe wird aber auch eine Menge getan – was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten: Rauchen zum Beispiel, oder Vögel füttern.
| Schreckensherrschaft der Verbote - auch im Park |
Und diese Verbote werden nicht nur durch Parkwächter, sondern auch elektronisch genauestens überwacht, überall sind Kameras. Und die Klos, so sagt es ein Schild an der Tür, werden jeden Tag 7 mal desinfiziert. Und wer der Sauberkeit und der Ruhe überdrüssig ist, der ist mit ein paar Schritten wieder im geschäftigen Treiben der Nathan Road.
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