Dass die Pekinger Taxifahrer kein Englisch sprechen, stand im Reiseführer. Dass die Suche nach meinem Hotel aber zur Rasterfahndung wird, damit hab ich nicht gerechnet. Mit der Adresse bewaffnet gehe ich zum Infoschalter am Flughafen und bitte die Frau dort, mir die Adresse auf Chinesisch zu notieren. Ohne die Telefonnummer, so sagt sie, geht das nicht, denn das Hotel heißt auf chinesisch bestimmt anders. Nachdem ich die Telefonnummer gefunden habe, folgt ein längeres Telefonat mit dem Hotel und am Ende habe ich meinen Zettel. Er ist nur nicht viel wert. Denn der Fahrer bringt mich zwar in die Nähe, aber findet das Hotel nicht. Zwei Mal muss ich ihm mein Handy geben, dann sind wir endlich da. Und ich glaube, ich habe zu viel bezahlt. Aber das ist mir jetzt egal – ich bin müde, ich will ein Bier, eine Dusche, eine Zigarette und ein Bett.
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