Es ist kalt in Berlin, aber die Sonne scheint. Mütze und Schal aus meinem Reisegepäck komemn für die paar Meter zwischen Gate und Taxistand zum ersten Mal zum Einsatz. 20 Minuten später schließe ich die Tür meiner Wohnung auf und packe aus. Merkwürdig. Danach treffen mit Freunden, Sushi-Essen, wie passend. Ich fühle mich ein bißchen, als hätte ich gerade schwimmen gelernt und würde nun im Badesee verschämt und unsicher meine ersten Runden ohne Schwimmflügel drehen. Irgendwie ist es immer noch ungewohnt Deutsch zu sprechen. Auf Rolltreppen stehe ich plötzlich in der „falschen“ Richtung, an der Straße schaue ich ebenfalls auf der „falschen“ Seite nach Autos. Schon komisch wie schnell man sich an andere Umgebungen gewöhnt. Jetzt trage ich wieder Mantel, Mütze und Schal statt Sonnenbrille und Schlappen. Komisch. Aber irgendwie freue ich mich auch auf meinen ersten Glühwein.
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