Die drei Tage hier vergingen schnell – leider, denn ich hätte gerne noch ein bisschen die Annehmlichkeiten meines Hotels genossen. Das leckere Frühstück, den Pool auf dem Dach, den aufmerksamen Service.
Denn – das Beste an Bangkok war mein Hotel. Ansonsten kann ich dieser Stadt irgendwie nicht viel abgewinnen. Bangkok ist ein hässliches, zugebautes, heißes, dreckiges und stinkendes Loch mit lebensmüden (Motorrad-)Taxifahrern und zu vielen Märkten.
Die so sagenhafte thailändische Freundlichkeit gibt es tatsächlich, was aber niemanden davon abhält, jemanden zu bescheissen. An jeder Ecke lauert der Nepp, jeder Kellner, TukTuk-Fahrer, Markthändler versucht zumindest aus jedem Touristen noch ein paar Extra-Baht rauszuleiern. Der Wessi, die frische Weihnachtsgans. Wenn man es weiß, kann man zwar damit umgehen, aber es nervt und es macht den Aufenthalt ziemlich unentspannt.
Und so kann ich die schönen Momente in Bangkok, jene an die ich mich gerne erinnern werde, auch an einer Hand abzählen: das Loi Karathong-Fest, das Seafood-Buffet im Sheraton, TukTuk-Fahren (ohne das ganze Verhandlungsgeschmus), der Besuch in Wat Pho und mein Hotel, übrigens der einzige Platz in Bangkok, den ich wirklich vermissen werde.
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