Samstag, 20. November 2010

Singapore – A „Fine“ City

Sie fallen nicht sofort auf, die Verbotsschilder. Aber auch da wo sie nicht stehen, gibt es vieles, was nicht erlaubt ist. In den Touristenshops rund um die Metro-Station City Hall kann man T-Shirts kaufen, die den Strafenkatalog für kleinere Vergehen auflisten. Überschrift: „Singapore – A Fine City“ (Für alle Nicht-Englisch-Sprecher: „Fine“ heißt im Englischen nicht nur „gut“, sondern auch „Bußgeld“). Kaugummikauen? Nur für therapeutische Zwecke, sonst verboten – so stehts in der bunten Infobroschüre der Tourist Information.

Nur eins der vielen Verbotsschilder in Singapur
 Tiere, Essen oder Trinken in der U-Bahn? Kostet bis zu 1000 Singapur-Dollar. Auf die Straße spucken oder Kippen wegwerfen – auch das kostet. Genauso wie der Transport von Durians in der U-Bann oder im Taxi. Durian-Früchte sind hier als Erfrischung sehr beliebt. Sie haben nur den Nachteil, dass sie fürchterlich stinken.

Ist bestimmt auch verboten: ein "manipuliertes" Verbotsschild
Der umfangreiche Strafenkatalog wirkt – allerdings nicht überall. Rund um mein Hotel in Little India, sieht man viele Brandflecken auf den Mülltonnendeckeln, weil jeder seine Kippe lieber da ausdrückt, als sie auf die Straße zu werfen. Etwas weiter außerhalb der City ist es nicht wirklich sauberer als anderswo. Und ausgerechnet vor dem Rathaus der Stadt trabe ich durch eine veritiable Müllkippe.

Hier hat einer ungestraft gemüllt - peinlicherweise direkt vor dem Rathaus

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen