Man sieht sie überall in Singapur. Die kleinen oder großen Open-Air-Imbissplätze, die man neudeutsch als „Food Courts“ bezeichnet. Hier heißen sie „Hawker Center“ und es gibt sie nicht nur in Einkaufszentren sondern fast an jeder Ecke. Viele kleine Stände bieten verschiedene Spezialitäten an, die Preise sind niedrig, der Komfort meist auch, aber die Qualität ist hoch. Und es macht einen Heidenspaß, nachts in der drückenden Hitze mit dutzenden anderer Esser an speckigen Plastiktischen zu sitzen und sich über eine Schale Nudeln mit Meeresfrüchten und ein kühles Bier her zu machen.
Meist morgens gibt es in den Hawker-Centern und Cafes auch noch das singapurianische Nationalgericht: Kaya-Toast. Kaya ist eine Art Kokospaste, die auf Toast geschmiert wird, dann kommt noch ein dickes Stück Butter drauf, es gibt noch zwei seeehr weich gekochte Eier dazu und fertig ist das Frühstück. Dazu trinkt man entweder Kopi (Kaffee) oder Kopi-O (Kaffee mit ganz viel gezuckerter Kondensmilch, im Westen als „Cortado“ bekannt) oder Teho (das gleiche mit Tee). Kostet keine 2 Euro und ist sehr lecker. Bis auf die labberigen Eier.
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