Dienstag, 23. November 2010

Buddha - Reclined

Eigentlich wollte ich ja in den „Grand Palace“, den ehemaligen Königspalast von Siam, aber leider hatte der schon zu, als ich am Nachmittag da ankam. Also blieben mir nur ein paar Fotos von außen – und mein Plan B: Wat Pho.

Blick über den Gartenzaun - näher kam ich dem Palast leider nicht

Wat Pho ist ein Tempel, gleich um die Ecke vom Palast, allerdings hat man auf den ersten Blick den Eindruck es ist ein Spielplatz und ein Zoo. Als ich auf das Gelände komme, spielen ein paar Schüler Fußball und um mich herum maunzt es vielerorts – Wat Pho ist ein Katzenparadies. (Die hier sogar ungestraft in den Hof scheißen dürfen).  Wat Pho ist auch eine Sammlung unzähliger Buddha-Statuen. In der weitläufigen Anlage gibt es viele Höfe und in jedem stehen mehrere davon.

Begrüßung mit Ball - mein erster Eindruck von Wat Pho
Der zweite Eindruck war ein lustvolles Maunzen

und erst auf den dritten Blick kommt dann die Architektur

Buddha überall - im Wat Pho gibt es dutzende solcher Statuen
Im so genannten Ubosot steht (oder besser sitzt) eine riesige Buddha-Statue, rund herum angebetet von anderen Statuen. Im Sockel dieser Statue sind die sterblichen Überreste des Königs Rama I. beigesetzt.
 
Oben Statue - unten Grab: der Buddha im Ubosot
Kurz hinter dem Ubosot liegen vier Pagoden, die ebenfalls als Königsgräber dienen und die ein beliebtes Fotomotiv sind, wenn man es denn schafft, sie in voller Länge aufs Bild zu kriegen.

Die Türme der vier Pagoden (im Hintergrund) bei Nacht
Doch das Highlight ist der „Reclining Buddha“ (der von dem Murray Head etwas weiter unten gesungen hat). Er liegt mit seinen rund 46 Metern länge in einer eigenen Halle und hat an seinen Fußsohlen Perlmuttintarsien eingearbeitet. Als ich die Halle betrete, verschlägt es mir erst mal die Sprache. Der Anblick ist ziemlich umwerfend. Und der liegende Buddha ein Motiv, an dem man sich totfotografieren kann.  

Der Kopf des "Reclining Buddha" von Wat Pho
und hier die Statue - fast - in ihrer ganzen Länge
und hier noch die Füße. Welche Schuhgröße das wohl ist?
Nein, das ist nicht der A.... von Buddha, es sind seine Fersen.
Vielleicht war es doch ganz gut, dass der Palast schon zu hatte – sonst hätte ich diesen Buddha vielleicht nur auf einer Postkarte gesehen.

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