Mittwoch, 10. November 2010

Ein Start voller Klischees

Mein erster Abend in Tokio. Auspacken und dann mal schauen, wie es rund um das Hotel so aussieht. Der Bahnhof ist, wie gesagt, ganz in der Nähe. Rundherum gibt es viele kleine Gassen mit Geschäften, Restaurants und Kaufhäusern.

Mein erster Weg führt mich – in ein Elektronikwarenhaus. Eigentlich brauche ich nur einen Adapter für die japanischen Steckdosen (meiner passt leider nicht zu Stecker meines Computernetzteils). Aber nach dem ich ihn habe, wandere ich noch eine halbe Stunde durch den Laden und staune über viele kleine Dinge, die es in Deutschland nicht gibt. Der Laden ist ein Paradies und es soll, so habe ich mir sagen lassen, noch mehr davon geben ;-)

Nach dem Windowshoppen gehe ich essen – in eine Sushi-Bar. Der Laden ist winzig klein, die einzigen Frauen hier sind die Bedienungen. Die meisten Männer am Tresen tragen Anzug und kommen grad von der Arbeit. Immer wenn ein neuer Kunde den Laden betritt, gibt es ein großes Hallo, danach wird meist still weitergemümmelt. Es gibt viele Sachen, die ich in deutschen Sushi-Bars noch nie gesehen habe. Ein paar davon probiere ich. Sie schmecken lecker. Und das ganze war deutlich günstiger als in Deutschland.

Morgen sind dann die Nudelsuppen dran.

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